Zwischenbericht nach 3 Wochen

Die Hälfte meine Reha ist nun fast vorbei, die Zeit ist sehr schnell vergangen. Man hat viele Therapien, von einigen war ich am Anfang nicht so begeistert, aber inzwischen mag ich sie.

Da gibt es z.B. die Musik Therapie, dachte mir was soll ich da machen, ich spiele kein Instrument und Singen kann ich auch nicht so toll, aber darum geht es in der Musiktherapie auch nicht, sondern um Wahrnehmung, Gefühle und wie Musik uns beeinflusst.

Oder die Maltherapie, dachte mir am Anfang, was soll ich da malen, dafür fehlt es mir an Talent, aber auch hier habe ich erkannt, das es gar nicht so sehr um das Malen geht, sondern darum seine Emotionen auszudrücken. Dazu gibt es hier einige sehr interessante Techniken.

Es gibt hier aber auch eine Sozialarbeiterin, die einem Berät, wie es nach der Reha weiter geht, denn das hier ist nur der Anfang, man kann danach wahrscheinlich nicht gleich wieder voll ins Berufsleben einsteigen. Ich bin sehr Dankbar, dass es diese Beratung hier gibt. Hier bin ich gut zur Ruhe gekommen und ich fühle mich sehr wohl und entspannt. Wenn ich an die Arbeit denke und den damit verbundenen Stress und die Belastung denke, so fühlt sich das alles andere als gut an, ich werde hier eine Lösung finden müssen, denn ich werde sicher nicht riskieren, in ein „richtiges“ Bournout zu schlittern, mir reicht das was ich jetzt habe. Sie haben mir auch gesagt, dass ich nach den 6 Wochen nicht geheilt bin, und das es sehr lange dauern kann, bis man sich wieder vollkommen erholt hat. Ich werde etwas an meiner Arbeitssituation ändern müssen.

Hier wird einem beigebracht, wie man die Alltagsbelastungen leichter verkraftet und mit solchen Situationen besser umgeht, aber man ist einfach nicht mehr so belastbar. Meine Work-Life-Balace ist nicht in Ordnung, ich arbeite zu viel und lebe zu wenig, das macht einem auf die Dauer krank.

Ich mache jeden Tag Gymnastik und Übungen für die Wirbelsäule und ich gehe auch nach wie vor jeden Tag schwimmen.

Ausflug zum Stausee Ottenstein

Heute nach dem Essen, trotz nicht so schönem Wetter, gemeinsam mit Daniela nach Ottenstein zum Stausee gefahren. Es waren kaum Leute unterwegs, wir haben dann eine kleine Runde um den Stausee gemacht (nicht den ganzen). Es gab auch eine Ladestation für mein E-Auto.

Danach noch einen Abstecher zur Firma Sonnentor in Sprögnitz gemacht. Auch dort gab es einen Ladesäule. Wir haben den Shop besucht und im nahen Lokal einen gute. Tee genossen. Danach ging es wieder zurück zum Lebensresort Ottenschlag.

Die Gruppe

Für einige von uns ist die Reha vorbei uns wir bekommen neue Leute in die Gruppe. Der Abschied ist vielen nicht leicht gefallen. Wir haben daher in der letzten Gruppentherapie eine kleine Abschiedsfeier und vorverlegten Geburtstag gefeiert. Es gab auch eine Torte und Geschenke. Von Reinhard, den ich und auch die anderen sehr schätzen eine Karte als Erinnerung bekommen, was mich wirklich sehr gefreut hat.

 

Amazon Bestellungen und ein tolles Foto

Heute in einer kurzen Pause die Pakete von Amazon abgeholt, die ich für ein paar, Rehagäste bestellt habe. Als Dank wurde ich auf einen Kaffee eingeladen.

Dabei durch Zufall ein tolles Motiv für ein Foto entdeckt

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Besuch in Waldreichs

Heute haben mich Mahnaz und Minoo besucht, wir haben einen Ausflug nach Waldreichs gemacht, auf dem Weg dorthin einen Zwischenstop beim Stausee Ottenstein eingelegt.

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Schloss Waldreichs - Ladestation 48.599045, 15.362248

Hier gibt es auch eine Greifvogel-Flugvorführung und einen Eulenpark, wo es viele Eulen zu sehen gab und auch ein paar sehr schöne Statuen aus Holz von Eulen. Außerdem gab es auch ein Falker-Museum. Wir waren lange unterwegs und ich habe irgendwie die Kraft der Sonne unterschätzt und ich habe mir einen leichten Sonnenbrand zugezogen.

 

 

 

Traumfänger basteln

Heute war wieder Therapie-Werkstatt, wo ich an meinem Traumfänger weiter gebastelt habe. Habe eine zweite Runde Wolle um den Ring gewickelt, dann kam das Netz im Inneren dran, das ist schwieriger und braucht mehr Zeit als Anfangs angenommen, ich dachte, ich werde damit locker in der heutigen Einheit fertig, aber dem war nicht so.

Außerdem habe ich beim Netz einen kleinen Fehler bei den Knoten gemacht und darf nochmal von Vorne beginnen, ist aber nicht so schlimm, habe eh erst ein paar Teile von dem Netz gemacht. Bei den Bildern kommen immer wieder welche dazu, damit man den Vorschritt beobachten kann.

Das Netz und die Perlen-Verzierungen fertig gemacht, außerdem noch eine Runde mit dem blauen Faden um den Ring gemacht, sieht irgendwie besser aus.

Heute das letzte mal Therapie-Werkstatt gehabt, ich bin mit meinem Traumfänger fertig geworden, die eine Feder in der Mitte gefällt mir jetzt nicht so gut, aber sie hatten keine andere zur Auswahl.

Kino Abend

Mit ein paar Leuten gemeinsam habe ich beschlossen, soweit als möglich jeden Abend einen Film zu zeigen, dazu reservieren wir uns immer einen der beiden Seminarräume. Dort gibt es einen Video-Beamer und eine Leinwand. Ich stelle die Sound-Anlage und das Internet zur Verfügung und jemand anderer seinen Laptop mit den passenden Anschlüssen. Bis jetzt sind die gezeigten Filme immer sehr gut angekommen. Heute Freitag fällt der Film leider aus, da die Seminarräume belegt sind.